Verkehrswende

Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, die Dominanz des Autos im öffentlichen Raum zugunsten des Rad- und Fußverkehrs zurückzudrängen und den Flächenverbrauch kostenpflichtig zu machen. Natürlich ist auch die Stärkung des ÖPNV in unterschiedlichen Aspekten (Busspuren, Linienverlängerungen und Taktverdichtungen) ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit. Unser Ziel ist, die Mobilitätsangebote so zu strukturieren, dass die Menschen ein Auto nur noch in Ausnahmefällen benötigen und dieser Bedarf soweit wie möglich durch Car-Sharing gedeckt werden kann.

Auf Anträge der Grünen Fraktion im Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg (BA9) wurde beschlossen, folgende Projekte konkret anzugehen:

  • Neuaufteilung der Verkehrsflächen auf und um den Rotkreuzplatz, u.a. Sperrung der Furt für den motorisierten Individualverkehr, Errichtung von Radstreifen auf der Nymphenburger Straße.
  • Schaffung eines durchgehenden Radstreifens entlang der Dachauer Straße gemäß den Vorgaben des vom Stadtrat übernommenen Radbegehrens.
  • Errichtung eines Radstreifens bzw. Radwegs in der Baldurstraße in Fahrtrichtung Westfriedhof
  • Gemeinsam mit den Anwohnern die Entwicklung eines ganzheitlichen neuen Verkehrskonzepts zur Verkehrsberuhigung in dem Abschnitt der Volkartstraße zwischen Nymphenburger- und Frundsbergstraße.
  • Errichtung eines Radstreifens mit Freigabe für den Bus in der Wendl-Dietrich-Straße. (Initiative durch den Stadtrat)
  • Die Duldung von Gehwegparken bei offensichtlicher Behinderung der Fußgänger einzustellen
  • Einrichtung von Parklizenzgebieten zur Bevorzugung der Anwohner und Verdrängung von MIV-Pendlern aus dem dichtbesiedelten Stadtviertel

Darüber hinaus gibt es die AG Verkehr im Ortsverband, die Anträge und Aktionen vorbereitet. Dazu gehört u.a. die Sammlung von problematischen Stellen im Radverkehr in einer interaktiven Karte, die die Mitglieder des OV befüllen können. Die AG arbeitet dazu eng mit der Grünen Fraktion im BA9 zusammen und erhält Informationen aus der Stadtverwaltung zu den Projekten aus erster Hand. Wir setzen große Hoffnungen in das neue Mobilitätsreferat, unsere Ideen zu unterstützen und mit guten Konzepten und Planungen schließlich Realität werden zu lassen.