Grüne im BA 17 Obergiesing – Fasangarten

Wir setzen uns mit einer starken Fraktion für Ihre Interessen ein. Wir haben bereits einiges erreicht: die Ausweitung der Tempo-30-Zonen, mehr Schulwegsicherheit, die Verbesserung der Situation für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen, den Ausbau von Grünflächen wie zB. dem Weißenseepark, mehr Kindergartenplätze und eine bessere Unterstützung für Vereine und Kulturinitiativen. Es bleibt noch viel zu tun: Wir treiben die Verkehrsberuhigung des Tegernseer Platzes im Herzen von Giesing voran, wir arbeiten an der Sicherung preiswerten Wohnraums, wir wollen die zu uns ins Viertel führende Frischluftschneise von Bebauung freihalten sowie die Zerstörung des Perlacher Forstes durch den Autobahnring verhindern.

Der Bezirksausschuß 17 tagt jeden ersten Dienstag im Monat um 19:30 im Pfarrsaal Königin des Friedens

Bezirksausschuss Stadtbezirk 17

Obergiesing – Fasangarten

16. September 2021

Grüne fordern mehr Hilfe für inhabergeführte Betriebe und Geschäfte

„Unsere Stadtteilzentren sind ein wesentlicher Baustein der polyzentrischen Stadtentwicklung“, sagt Ricky Dörrie, Mitglied der Grünen Fraktion und Vorsitzende des Unterausschusses Lokale Wirtschaft und Arbeit. „Deshalb müssen wir sicherstellen, dass inhabergeführte Handel- und   Dienstleistungsbetriebe als wichtige Bestandteile des öffentlichen Lebens im Bezirk 17 – und in ganz München – die derzeitige Krise aufgrund der Corona-Pandemie nicht nur überleben, sondern gestärkt aus ihr hervorgehen.“

Darum fordern die Grünen im BA 17 finanzielle Soforthilfen für die Betriebe im Viertel durch eine (ggf.   angepasste) Fortführung der Corona-bedingten Unterstützungen. Außerdem soll es Förderprogramme zur Neuausrichtung der Geschäftsmodelle des stationären Einzelhandels auf die Nachfrage nach Online-Käufen geben. So sollen die Geschäfte der Konkurrenz multinationaler Großkonzerne besser trotzen können.

Der wichtigste Punkt sind für die Antragsteller*innen aber die hohen Mieten in der Stadt, unter denen auch Ladeninhaber*innen zu leiden haben. Daher sollen Immobilieneigentümer*innen im Viertel durch Informations- und Beratungskampagnen sensibilisiert werden hinsichtlich der Bedeutung von inhabergeführten Gewerbebetrieben und Geschäften.  

Analog zur sozialen Wohnraumförderung soll die Stadt München ein Programm auflegen, um sich Belegrechte von gewerblichen Räumen zu sichern, die den Betrieben dann zur Verfügung gestellt werden können.

Der BA 17 stimmte dem Antrag der Grünen Fraktion in seiner Sitzung am 14.09.21 einstimmig zu.

„Der derzeitige Tiefstand beim Mietpreis für gewerbliche Immobilien stellt eine gute Gelegenheit dar – Also packen wir’s an!“, meint Ricky Dörrie.

10. September 2021

Barrierefreier General-Kalb-Weg gefordert

Auf großes Unverständnis stößt die Forderung der IWAP (Interessengemeinschaft Wohnanlagen am Perlacher Forst), den General-Kalb-Weg zwischen Lincolnstraße und Cincinnatistraße nicht zu befestigen – zumindest bei den GRÜNEN im Bezirksausschuss 17 Obergiesing–Fasangarten. „Die Behauptung der IWAP, der BA 17 lehne die Asphaltierung des Weges ab, ist nicht zutreffend“, sagt Fraktionssprecherin Larissa Schmid. „Der Sonderausschuss des BA hat den Vorschlag des Baureferats im Januar 2021 einstimmig angenommen.“ Von der ursprünglich durch den BA favorisierten Idee einer wassergebundenen Wegedecke wurde Abstand genommen, da die Erfahrungen mit diesen Maßnahmen mehr als ernüchternd waren, so Schmids Co-Vorsitzender Joachim Lorenz, ehemaliger Münchner Umweltreferent: „In solchen Wegedecken entstehen leider binnen weniger Jahre große Schlaglöcher. Die Asphaltierung ist daher der einzige Weg, damit etwa Bewohner*innen der Seniorenresidenz Föhrenpark sicher zum Einkaufen an den Auguste-Kent-Platz gelangen können.“

DIE GRÜNEN widersprechen auch der Behauptung der IWAP, durch eine feste Wegedecke würde die Strecke zu einem ‚Fahrradschnellweg‘. „Der General-Kalb-Weg ist in keiner der Planungen für einen Schnellweg vorgesehen; er könnte die Vorgaben für einen Schnellweg auch gar nicht erfüllen. Zudem sind auch die Zu- und Ableitungen überhaupt nicht für einen Schnellweg geeignet“, sagt Stefan Hofreiter, Mitglied im Unterausschuss Mobilität und Verkehr. Ausschusskollege Uwe Kranenpohl weist zudem die Behauptung der IWAP zurück, der ADFC München habe gefordert, auf eine Asphaltierung zu verzichten: „Der ADFC-Vorsitzende hat mir auf Anfrage versichert, dass es genau andersrum war. Der ADFC hat sich klar für eine ebene und wetterbeständige Oberfläche ausgesprochen, z.B. in Form von Asphalt.“

Kranenpohl wundert sich sehr über die Stellungnahmen der IWAP wie auch den Antrag der CSU-Stadtratsfraktion: „Die Zweite Vorsitzende der IWAP sitzt für die CSU im BA. Auch die Stadträt*innen hätten sich leicht bei ihren Parteifreund*innen im BA über den Sachverhalt informieren können. Offenkundig ist die CSU angesichts sinkender Umfragedaten vor der Bundestagswahl so sehr im Wahlkampfmodus, dass noch nicht einmal mehr der interne Informationsaustausch funktioniert.“

2. Dezember 2020

Grüner Antrag erfolgreich

Stadtteilladen Giesing bleibt

Die Grünen in Giesing und Harlaching freuen sich über den Beschluss, den Stadtteilladen Giesing zu erhalten. Auf Antrag der Fraktionen Die Grünen – Rosa Liste und SPD/Volt haben der Sozial- und der Kinder- und Jugendhilfeausschuss des Stadtrates beschlossen, dass der Stadtteilladen künftig mit einer Stelle und 45.000 € an jährlichen Sachmitteln ausgestattet werden soll. Dieser Beschluss bedeutete die Rettung für den Stadtteilladen, dem auf Grund anderer wegfallender Fördermittel ansonsten die Schließung gedroht hätte.

>>Seit mehr als einem Jahrzehnt leistet der Stadtteilladen Giesing eine hervorragende Arbeit im und fürs Viertel. Auch in finanziell schwierigen Zeiten ist Quartiersmanagement eine wichtige soziale Aufgabe, daher freue ich mich sehr, dass es uns gelungen ist, diese Giesinger Institution dauerhaft zu erhalten.<<

Stadtrat Sebastian Weisenburger, Vorsitzender des Bezirksausschusses 18 Untergiesing-Harlaching

>>Der Bezirksausschuss Obergiesing-Fasangarten arbeitet seit 15 Jahren vertrauensvoll und erfolgreich mit dem Projekt „Soziale Stadt Giesing“ der Münchener Gesellschaft für Stadterneuerung zusammen. Wir freuen uns ganz besonders, dass es dank des unermüdlichen Einsatzes vieler Beteiligter nun gelungen ist, das über die Jahre mühsam aufgebaute Netzwerk innerhalb der Giesinger Bürgerschaft zu verstetigen und das Erfolgsmodell fortzuführen.<<

Carmen-Dullinger-Oßwald, Vorsitzende des Bezirksausschusses 17 Obergiesing-Fasangarten

Daher beabsichtigt der Bezirksausschuss Obergiesing-Fasangarten, aus seinem Budget einen finanziellen Beitrag zur Erhaltung des Stadtteilladens zu leisten.

18. November 2020

Busrouten neu denken – Grüne beantragen Busspur am oberen Rand des McGraw-Grabens

McGraw-Express: Im Bus am Stau vorbei

McGraw-Graben

„Die seit Jahren bekannte enorme Lärm- und Abgasbelastung am Mittleren Ring in Giesing und am McGraw-Graben erfordern dringend Taten. Eine schnelle öffentliche Verbindung als Alternative zum Auto könnte in dem staugeplagten Bereich Abhilfe schaffen.“

Marcus Kaiser, stv. Vorsitzender des UA „Mobilität & Verkehr“ im BA17

Erstmalig in der Geschichte der Giesinger Grünen haben daher ihre beiden Bezirksausschuss-Fraktionen gemeinsam einen Antrag gestellt:

Auf grüne Initiative hin bitten einstimmig sowohl der BA 17 Obergiesing-Fasangarten als auch der BA 18 Untergiesing-Harlaching die Stadtverwaltung und die MVG jeweils, eine vom Landkreis München bereits vorgeschlagene Expressbuslinie (X220) von Putzbrunn über Unterhaching so bald als möglich umzusetzen.

Die beiden grünen Fraktion begründen ihren Vorstoß damit, dass die A995 und in deren weiterem Verlauf der Mittlere Ring v.a. im Berufsverkehr stark überlastet sind. Auch im 3. Quartal 2020 wurden die Grenzwerte für das giftige Abgas NO2 entlang des Mittleren Rings wieder überschritten. Die Lärmbelastung für die Giesingerinnen und Giesinger entlang der Strecke gehört zur höchsten Stufe. Dementsprechend soll der Expressbus dazu dienen, diese Strecke vom Autoverkehr zu entlasten.

Dabei wollen es die Grünen aber nicht belassen. Vielmehr soll die obere Fahrspur der Tegernseer Landstraße entlang des McGraw-Grabens in beide Richtungen so umgebaut werden, dass diese Strecke nur von Bussen sowie Fahrrädern befahren werden können. Die Grünen schlagen vor, dass der Expressbus an den folgenden, bereits bestehenden Haltestellen halten soll: Stadelheimer Straße, Sankt-Quirin-Platz und Tegernseer Landstraße.

„Wenn der Bus dort oben entlangfährt, hätte er de facto eine eigene Busspur. Entsprechend könnte er den häufig auftretenden Stau umfahren. Und vielleicht regt es den einen oder anderen Autofahrer an, auf den ÖPNV umzusteigen, wenn er im Stau steht und oben den Bus vorbeifahren sieht.“

Norbert Weigler, Vorsitzender des UA „Mobilität“ im BA 18

Damit der Bus die Strecke befahren kann, sind einige Umbauten notwendig. So muss bspw. durch Schranken oder versenkbare Poller sichergestellt werden, dass nur Busse die Route befahren können. Auch die brachliegende Fläche am Sankt-Quirin-Platz ist in eine Straße umzuwandeln.

„Mit dem Vorhaben könnte auch die Fahrtzeit der Buslinie 147 verkürzt werden. Dies ermöglicht evtl. eine Anbindung des Seniorenzentrums AWO Föhrenpark.“

Catharina Grabner, Mitglied im UA „Familie, Soziales, Ausbildung“ im BA 17

Grundsätzlich werden durch die neue Linie auch neue Verbindungen zwischen bestehenden Knoten im Münchener ÖPNV-Netz geschaffen, v.a. zwischen Sankt-Quirin-Platz und Tegernseer Landstraße. Darüber hinaus besteht an den vorgeschlagenen Haltestellen Umsteigemöglichkeit zu diversen Linien.

„Wir brauchen dringend mehr Stadt-Umland-Busse um die Pendlerströme attraktiv, zuverlässig und verträglich bewältigen zu können. Das hier vorgelegte Konzept ist ein maßgeblicher Baustein hierzu, der durch eine direkte Anbindung der Potenziale und eine zügig befahrbare Linienführung besticht.“

Paul Bickelbacher von der Stadtratsfraktion Die Grünen – Rosa Liste

23. September 2020.

Antrag der Grünen im BA 17

Trinkbrunnen für Giesing

Die grüne Fraktion im Bezirksausschuss (BA) 17 Obergiesing-Fasangarten hat angeregt, dass die Stadt München an verschiedenen Plätzen im Viertel Trinkbrunnen aufstellen möge.

Als konkrete Standorte im Bezirk haben die Grünen Giesinger Bahnhofsplatz, Weißenseeplatz, Walchenseeplatz, Edelweißplatz und Hohenschwangauplatz vorgeschlagen.

„Aufgrund des menschengemachten Klimawandels werden die Sommer künftig immer heißer. Entsprechend ist die ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit unabdingbar für die Gesundheit der Bewohner von Großstädten.“

Ein modernes Städtebaukonzept sollte dieses Grundbedürfnis der Bürger berücksichtigen und eine entsprechende Versorgung zur Verfügung stellen, erklären die Grünen.

Darüber hinaus sei die Investition in Trinkwasserspender im öffentlichen Raum in vielerlei Hinsicht gewinnbringend, nachhaltig und zukunftsorientiert. So müsse eine moderne Stadt zum einen nicht nur ihren Teil zur Abmilderung der Klimakrise beitragen.

„Vielmehr ist es erforderlich, dass sie sich auch an die dadurch bereits verursachten Veränderungen anpasst. Eine Versorgung der Bürger mit Trinkwasser auch im öffentlichen Raum ist daher sinnvoll, um gesundheitlichen Schäden vorzubeugen.“

Larissa Schmid, Mitglied im BA 17

Gerade Städte heizen sich aufgrund der dichten Bebauung und Flächenversiegelung im Sommer zunehmend auf. Des Weiteren bietet die Aufstellung von Trinkwasserspendern eine einfache Möglichkeit zur Müllvermeidung.

„Mitgebrachte Trinkgefäße können aufgefüllt werden und es müssen keine Getränke in Flaschen gekauft werden. Zusätzlich unterstützt eine kostenlose Versorgung mit Trinkwasser im öffentlichen Raum einen gesunden Lebensstil.“

Philippe Oßwald, Vorsitzender des Unterausschuss „Umwelt und Gesundheit“ im BA 17

Besonders unter Kindern und Jugendlichen gelte der Verzehr von zuckerhaltigen Getränken als einer der Hauptfaktoren für Übergewicht und Adipositas, wie mehrere Studien der vergangenen Jahre zeigten, erklärt die Fraktion: „Dieser Entwicklung kann entgegengewirkt werden, indem kostenloses Trinkwasser an öffentlichen Plätzen vermehrt zur Verfügung gestellt wird.“

Die dafür vorgesehenen Standorte sind stark frequentierte Plätze wie der Giesinger Bahnhofsplatz oder der kleine Edelweißplatz direkt an der Tegernseer Landstraße oder solche, die von Grünanlagen umgeben sind wie Weißenseeplatz, Walchenseeplatz und Hohenschwangauplatz. Der Bezirksausschuss 17 hat den Antrag in seiner Sitzung vom 8. September befürwortet.

https://www.wochenanzeiger.de/article/232671.html

20. September 2020

Bezirksausschüsse 17 und 18 lehnen das Vorhaben ab

Kein Autobahn-Südring

Bild von: S. Hermann/F. Richter/Pixabay

Wie bereits der Bezirksausschuss (BA) Obergiesing-Fasangarten hat nun auch der BA Untergiesing-Harlaching in seiner Septembersitzung den Bau des Autobahn-Südrings mit der Mehrheit von Grünen und SPD abgelehnt.

„Für uns ist nicht nur der erhebliche Eingriff in eines der größten stadtnahen Forstgebietes nicht akzeptabel, wir teilen auch nicht die Illusion, dass durch den Südring der Verkehr im McGraw-Graben wesentlich reduziert werden könnte. In der Zeit der Verkehrswende wäre dieser Autobahnbau das falsche Signal.“

Norbert Weigler, Vorsitzender des Unterausschuss Mobilität im BA 18
20. August 2020

Stadt übernimmt Forderung der grünen Fraktion im Bezirksausschuss 17

Tempo 30 in der TeLa Nord

Bild: pixabay/Chris
Weniger Abgase, weniger Lärm, mehr Sicherheit und mehr Freischankflächen

Die Giesinger Grünen sind hocherfreut darüber, dass die Stadt München ihre Forderung nach Tempo 30 im nördlichen Teil der Tegernseer Landstraße (zwischen Tegernseer Platz und Ostfriedhof) übernimmt. Beantragt hatte dies die grüne Fraktion im Bezirksausschuss (BA) 17 Obergiesing-Fasangarten. Nachdem die Stadt die Forderung in einer ersten Antwort noch abgelehnt hatte, will sie nun – sofern die Polizei keine Einwände erhebt – Tempo 30 anordnen.

Aus Sicht der Giesinger Grünen ist dies ein längst überfälliger Schritt zum Wohle der Anwohnerinnen und Anwohner. So ist es in besagtem Abschnitt derart laut, dass die Lärmwerte in die höchste Kategorie fallen. Zudem überschreiten die Abgaswerte hier die zulässigen Grenzwerte.

„Wir sind froh, dass die Stadt nun diese leicht umzusetzende Maßnahme ergreifen möchte. Angesichts des Vorgehens in der Fraunhoferstraße, wo die Luft ähnlich giftig ist und die Stadt nun deswegen die Höchstgeschwindigkeit absenkt, wäre eine anderslautende Entscheidung auch kaum zu vermitteln gewesen.“

Marcus Kaiser, stellvertretender Vorsitzender des Unterausschusses „Mobilität und Verkehr“ im BA 17

Darüber hinaus wird die Straße nun auch für Kinder auf ihrem Schulweg und Radler*innen sicherer – allerdings nur, wenn die Höchstgeschwindigkeit eingehalten wird. Daher wollen die Giesinger Grünen sich dafür einsetzen, dass regelmäßig kontrolliert wird.

Darüber hinaus möchten die Grünen daraufhin wirken, dass die Stadt Tempo 30 so schnell als möglich umsetzt, damit in der Tegernseer Landstraße Nord auch Freischankflächen auf Parkplätzen möglich werden.

„Wir hatten uns im Unterausschuss  ‚Lokale Wirtschaft und Arbeit‘ schon vor Monaten überlegt, wie wir den Wirten dort helfen können. Aber Freischankflächen lässt die Stadt nur dort zu, wo Tempo 30 herrscht. Entsprechend ist nun Eile geboten, um den corona-geplagten Wirten zusätzliche Umsätze zu ermöglichen.“

Simone Wittmann, Vorsitzende des Unterausschusses und Sprecherin der grünen Fraktion im Bezirksausschuss 17

Allgemein versprechen sich die Giesinger Grünen von Tempo 30 eine höhere Aufenthaltsqualität durch sauberere Luft und eine ruhigere Umgebung. Entsprechend werden sich mehr Menschen länger an der Tegernseer Landstraße Nord aufhalten und somit für steigende Umsätze bei den ansässigen Geschäften sorgen. Anders gesagt: Durchfahrende Autos lassen zwar Abgase und Lärm, aber kein Geld da.

Veröffentlicht am 20. August 2020.

16. Juli 2020

Gutachten zum Münchner Stadtklima muss berücksichtigt werden – Giesinger Grüne fordern weitere Messungen

Der Deutsche Wetterdienst hat kürzlich ein Gutachten zur Entwicklung des Klimas in München veröffentlicht. Es hat nicht nur gezeigt, dass sich die Anzahl der Sommertage in München bis in die zweite Hälfte des Jahrhunderts im ungünstigsten Fall verdoppeln wird. Vielmehr hat es auch nachgewiesen, dass nachts das sog. „Alpine Pumpen“ (an bis zu 60 Tagen im Jahr, vornehmlich im Sommer) kühlere Luft bis weit in das Stadtgebiet hineinbringt. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die bisher noch unbebauten regionalen Grünzüge freigehalten werden.

Daher sollen dessen Ergebnisse nach Ansicht der grünen Fraktion im Bezirksausschuss 17 Obergiesing-Fasangarten im mikroklimatischen Gutachten zum Schutz des Hachinger Tals berücksichtigt werden.

„Wenn das Hachinger Tal bebaut wird, werden die ‚Sommer in der Stadt‘ immer häufiger zu ‚Glutöfen in der Stadt‘! Das Gutachten zeigt ganz klar: Der regionale Grünzug muss freigehalten werden.“

Joachim Lorenz, Sprecher der grünen Fraktion und ehemaliger Referent für Gesundheit und Umwelt der Stadt München

Die Grünen sind dabei die einzige Partei, die diese Forderung in allen Regionen und auf allen Ebenen uneingeschränkt unterstützen.
Aber die Grünen lassen es nicht bei Appellen, sie fordern auch konkrete Aktionen. Daher beantragte die grüne Fraktion, dass in den bebauten Gebieten des 16. und 17. Stadtbezirks weitere vertiefende Temperatur- und Windmessungen in Nord-Süd- und in Ost-West-Richtung vorgenommen werden.

Im Rahmen der Untersuchungen des Deutschen Wetterdienstes wurde u.a. an einem warmen Sommertag eine Profilmessfahrt vom Grünwalder Forst bis zum Autobahnanschluss Taufkirchen Ost durchgeführt, die den Grünzug Hachinger Tal durchquerte. Dabei wurde auch festgestellt, dass in den unbebauten Bereichen die Luft deutlich kühler ist als in den bebauten. Dieses eine Messprofil sollte durch weitere Messfahrten – auch im Stadtgebiet – in Ost-West-Richtung und vor allem in Nord-Süd-Richtung ergänzt werden, um das Ausmaß der Abkühlung bis in das Stadtgebiet hinein feststellen zu können.

„Mit diesen Messungen wollen wir sicherstellen, dass die klimatische Bedeutung des im Regionalplan festgesetzten regionalen Grünzugs umfassend festgestellt wird.“

Philippe Oßwald, grüner Vorsitzende des Unterausschusses Umwelt und Gesundheit im Bezirksausschuss 17

Der Antrag wurde in der jüngsten Sitzung des Bezirksausschuss 17 einstimmig angenommen.

01. Mai 2020

Carmen Dullinger-Oßwald bleibt Vorsitzende

GRÜNE und SPD beschließen Zusammenarbeit für die kommende Legislaturperiode

Die Fraktionen von Grünen und SPD einigten sich für die kommende Legislaturperiode auf eine Zusammenarbeit im Bezirksausschuss 17 Obergiesing-Fasangarten.
Die beiden Parteien wollen gemeinsam zuerst schwerpunktmäßig folgende Themen angehen:

  • Förderung der lokalen Wirtschaft
  • Unterstützung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern während und nach der Corona-Pandemie
  • Erhaltung der Frischluftschneise im Hachinger Tal
  • verkehrsberuhigte Umgestaltung des Tegernseer Platzes.

Generell soll die Verkehrswende weg vom Auto, hin zu ÖPNV, Rad- und Fußverkehr vorangetrieben werden. Neben einer Realschule und Sportstätten für den Breitensport wollen sich die Parteien auch für mehr Grün im Viertel einsetzen.

Beide Parteien einigten sich auf Carmen Dullinger-Oßwald (Grüne) als alte und neue Vorsitzende des Gremiums. Zweiter Vorsitzender soll Alexander Schmitt-Geiger (SPD) werden, der dritte Vorsitz soll nach den Vorstellungen der Bündnispartner an die CSU gehen.

Von sechs geplanten Unterausschüssen sollen drei Vorsitze an die Grünen (Umwelt, lokale Wirtschaft, Kultur), zwei an die SPD (Familie-Soziales-Ausbildung, Verkehr) und einer an die CSU (Bau-Planung-Wohnen) gehen.

Sprecher*in der grünen Fraktion sind Simone Wittmann (Organisation „Ois Giasing“ und „Lokalsupport Giesing“) und Joachim Lorenz (ehemaliger Umweltreferent der Stadt München). Fraktionssprecher der SPD ist Alexander Schmitt-Geiger (Perlacher Forstverein).

Die konstituierende Sitzung des Bezirksausschuss 17 findet am 12. Mai 2020, 19.30 Uhr im Alten Rathaus statt.