AK Migration und Flucht: Wo stehen wir mit der Bezahlkarte für Geflüchtete?

Die Bezahlkarte für Geflüchtete wurde in Bayern im März 2024 eingeführt, vor bald zwei Jahren. Sie bedeutet für die Betroffenen massive Einschränkungen, keine Onlinekäufe, nur 50 Euro Bargeld pro Monat … Viele von Euch kennen die Problematik. Die Details könnt Ihr nachlesen auf https://www.fluechtlingsrat-bayern.de/bezahlkarte-bayernkarte-diskriminierungskarte/ .
Wir haben schon damals den Antrag „Gegen jede Stigmatisierung Geflüchteter Menschen in Bayern“ in den Stadtparteitag eingebracht (https://www.gruene-muenchen.de/wp-content/uploads/2024/05/A3neu__Gegen_jede_Stigmatisierung_Gefluechteter_Menschen_in_Bayern.pdf) . Wie ist es dann weitergegangen?

Erst sah es aus, als würde die Bezahlkarte bald rechtlich gekippt, aber leider konnten sich Betroffene nur in Einzelfällen erfolgreich wehren. Von Anfang an haben Aktivist*innen politisch und praktisch gegen die Bezahlkarte gekämpft, hier in München vor allem im Rahmen Offen!-Kampagne. Sie organisieren seitdem unermüdlich den solidarischen Kartentausch. Wo stehen sie heute? Wie können wir sie unterstützen?

Um darüber und andere Projekte von „Offen!“ mehr zu erfahren, laden wir ein am

Dienstag 13. Januar 2026, 19.00 – 20.30 Uhr,

ins Fat Cat, Raum 3.160

Rosenheimer Straße 5, 81667 München

SOLIDARISCH, WAS SONST … Matthias Weinzierl von der Offen!-Kampagne informiert über solidarische Praktiken wie zum Beispiel Kartentausch und weitere aktuelle Projekte der Offen! Kampagne in München. Gerne gibt er auch die Forderungen und Wünsche der Kampagne an die Stadtpolitik weiter.
Bringt gerne Bargeld mit, es könnte Karten geben.