Grafische Karte der Kreuzung Allacher Straße und Karl-von-Roth-Straße mit Busroute 162, Bushaltestelle und beantragtem Haltverbot

Mehr Sicherheit an der Allacher Straße: Unser Antrag zeigt Wirkung

Neues aus dem BA 23

Mehr Sicherheit an der Allacher Straße

Eine enge Stelle sorgt immer wieder für gefährliche Situationen. Die grüne Fraktion im BA 23 hat das Problem aufgegriffen – und erreicht, dass ein absolutes Haltverbot angeordnet wird.

Ein kleines Stück Straße mit großen Folgen

An der Kreuzung Allacher Straße/Karl-von-Roth-Straße müssen die Busse der Linie 162 eng abbiegen. Parkende Fahrzeuge auf der Südseite vor Hausnummer 239 nehmen den dafür notwendigen Raum. Treffen dort zwei Busse aufeinander, müssen sie mehrfach rangieren; teilweise wird auf den Gehweg ausgewichen.

Gerade weil mehrere Schulwege durch diesen Bereich führen, ist das mehr als ein alltägliches Ärgernis. Es geht um Sicherheit, verlässlichen Nahverkehr und einen geordneten Verkehrsfluss.

Grafischer Lageplan der Kreuzung Allacher Straße und Karl-von-Roth-Straße mit Busroute 162, Bushaltestelle und vorgesehenem Haltverbot
Der Lageplan zeigt den kurzen Abschnitt auf der Südseite der Allacher Straße vor Hausnummer 239.
Illustration der Engstelle an der Allacher Straße mit Bussen der Linie 162 und parkendem Fahrzeug
Die Engstelle zwingt Busse der Linie 162 zum Rangieren – besonders auf Schulwegen ist das ein Sicherheitsrisiko.

15. September 2026

Der BA 23 nimmt den Antrag einstimmig an.

23. September 2026

Mobilitätsreferat und MVG prüfen die Situation vor Ort.

29. September 2026

Das absolute Haltverbot wird verkehrsrechtlich angeordnet. Der Auftrag zur Beschilderung geht an das Baureferat.

Wirksam wird das Haltverbot erst, sobald die Schilder vor Ort stehen. Deren Aufstellung ist derzeit nicht bestätigt.

Genau hinschauen. Konkrete Lösung einbringen.

Die grüne Fraktion im BA 23 hat die Situation aufgegriffen und am 15. September 2026 ein absolutes Haltverbot für diesen kurzen Straßenabschnitt beantragt. Der Vorschlag ist bewusst klein und konkret: Schon rund eineinhalb freie Autolängen können den Bussen den notwendigen Raum zum Abbiegen geben.

Der Bezirksausschuss nahm den Antrag einstimmig an. Damit wurde aus einer konkreten Beobachtung im Viertel ein gemeinsamer politischer Auftrag.

Was bereits erreicht ist

Der Beschluss ist nicht in einer Schublade verschwunden. Am 23. September 2026 prüften Mobilitätsreferat und MVG die Stelle gemeinsam vor Ort. Die Bereisungskommission kam zu dem Ergebnis, dass dem Antrag entsprochen werden kann.

Am 29. September 2026 erließ das Mobilitätsreferat die verkehrsrechtliche Anordnung und leitete sie zur Umsetzung an das Baureferat weiter.

Die Schilder stehen nach unserem derzeitigen Kenntnisstand noch nicht. Wir bleiben deshalb dran. Verbindlich wird das Haltverbot erst mit der Beschilderung vor Ort.

Grüne Politik wirkt direkt im Viertel

Kommunalpolitik beginnt mit genauem Hinsehen: Wo entsteht eine gefährliche Situation? Welche überschaubare Maßnahme kann den Alltag konkret verbessern?

Dieser Antrag zeigt, dass grüne Politik vor Ort etwas bewirken kann – für sicherere Schulwege, zuverlässigere Busse und weniger belastende Rangiermanöver. Aus einem Problem wurde ein einstimmiger Beschluss. Aus dem Beschluss wurde eine verkehrsrechtliche Anordnung. Jetzt kommt es auf die Umsetzung an.

Quellen: Originalantrag der grünen Fraktion im BA 23; RatsInformationsSystem München: Vorgang 26-32 / B 00329 – Antrag und Antwort des Mobilitätsreferats.