Münchner Grüne stimmen einstimmig Koalitionsvertrag zu – Start für neue Stadtregierung

Die Münchner Grünen haben am Samstag, den 9. Mai 2026, auf einem Sonderparteitag dem ausgehandelten Koalitionsvertrag einstimmig zugestimmt. Damit machen sie den Weg frei für die neue Stadtregierung aus Grünen/Rosa Liste, SPD sowie FDP/Freien Wählern.

Mit der Entscheidung der Partei beginnt eine neue Phase für München: Erstmals steht mit Dominik Krause ein Grüner an der Spitze einer deutschen Millionenstadt. Die Koalition will den politischen Aufbruch der vergangenen Wochen nun in konkrete Projekte und Verbesserungen für die Menschen in der Stadt übersetzen.

Grundlage für den Koalitionsvertrag sind intensive und konstruktive Gespräche zwischen den beteiligten Partnern, in denen trotz unterschiedlicher Perspektiven tragfähige Kompromisse für die zentralen Zukunftsfragen Münchens erarbeitet wurden.

Mona Fuchs, Fraktionsvorsitzende Grüne/Rosa Liste:
„Ich freue mich sehr, dass 239 Grüne Mitglieder diesen Koalitionsvertrag einstimmig angenommen haben. Diese Entscheidung ist ein starkes Signal für Verantwortung, Zusammenhalt und den gemeinsamen Willen, München in schwierigen Zeiten verlässlich zu regieren. Wir verstehen Stadtrat und Stadtspitze als Kollegialorgan: Die Herausforderungen unserer Zeit verlangen es, Parteifarben und Partikularinteressen hinten anzustellen. Wir werden gemeinsam mit Haltung, Mut und Verantwortung alles für diese Stadt geben.“

Svenja Jarchow, Vorsitzende der Münchner Grünen:
„Die Zustimmung unserer Mitglieder macht den Weg frei für den gemeinsamen Aufbruch in München. Die Gespräche mit SPD sowie FDP und Freien Wählern waren geprägt von Ernsthaftigkeit, gegenseitigem Respekt und dem gemeinsamen Willen, Verantwortung für diese Stadt zu übernehmen. Im Koalitionsvertrag steckt viel Grün – und genau diesen Aufbruch haben die Münchner*innen gewählt. Jetzt geht es darum, die vereinbarten Vorhaben Schritt für Schritt umzusetzen.“

Fabian Sauer, Vorsitzender der Münchner Grünen:
„Unser Kommunalwahlprogramm war die klare inhaltliche Basis für diese Verhandlungen – und es ist das Ergebnis eines breiten, basisdemokratischen Prozesses, an dem viele Mitglieder über einen langen Zeitraum mitgearbeitet haben. Umso wichtiger ist es, dass sich zentrale Inhalte darin wiederfinden. Gleichzeitig haben die Gespräche gezeigt, dass konstruktive Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg möglich ist. Jetzt beginnt die Phase, in der wir für die Menschen in München konkrete Fortschritte erreichen müssen – beim Wohnen, bei der Mobilität und bei einer modernen, leistungsfähigen Verwaltung.“