Gewalt gegen Frauen und Kinder ist auch in Bayern und in München weiterhin bittere Realität. Die bestehenden staatlichen Schutzangebote reichen bei weitem nicht aus: Nicht einmal 400 staatlich finanzierte Frauenhausplätze gibt es bayernweit. Auch München steht nur geringfügig besser da – dennoch sind die Einrichtungen regelmäßig überfüllt, viele Betroffene müssen abgewiesen werden. Besonders dramatisch ist die Lage im ländlichen Raum, wo Betroffene teils lange Wege, geringe Kapazitäten und oft keinerlei freie Plätze vorfinden.
Das ist untragbar – und wir wollen darauf aufmerksam machen.
Am Valentinstag setzten daher
• Gülseren Demirel, Mitglied des Bayerischen Landtags
• Anja Berger, Münchner Stadträtin
• Tini Hesse, Spitzenkandidatin für den Bezirksausschuss Sendling
gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt und für besseren Schutz Betroffener.
Tini Hesse, Spitzenkandidatin für den Bezirksausschuss Sendling: „Gewalt gegen Frauen passiert durch Fremde? Nein, die Täter stammen größtenteils aus dem Familien- oder Bekanntenkreis. Umso wichtiger, dass wir auf lokaler Ebene genau hinschauen. Im Sendlinger Bezirksausschuss möchte ich explizit soziale Einrichtungen unterstützen, die Mädchen stärken und betroffenen Frauen helfen.“
Anja Berger, Münchner Stadträtin: „Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt dürfen in unserer Stadt keinen Platz haben. Besonders wichtig ist mir, dass wir Prävention stärken und Betroffene im Alltag besser unterstützen. Wir haben erreicht, dass Betroffene vertraulich Spuren sichern lassen können, ohne eine Anzeige bei der Polizei. Ein großer Erfolg, aber das reicht nicht. Aus meiner Erfahrung als Wiesnstadträtin fordere ich die Ausweitung der Nachttaxigutscheine (so wie früher) und kostenlose Tests auf KO-Tropfen.“
Gülseren Demirel, Mitglied des Bayerischen Landtags
„Gewalt gegen Frauen und Mädchen bleibt eine ernsthafte gesellschaftliche Herausforderung – auch in Bayern. Die Staatsregierung steht in der Pflicht für mehr Frauenhausplätze und Prävention zu sorgen.“
Aktion am Infostand
Wann: 14. Februar, 9:00–12:00 Uhr
Wo: Resi-Huber-Platz (München)
Wir Grüne fordern mehr finanzielle Mittel für:
➡️ zusätzliche Frauenhausplätze in allen Regionen
➡️ stabile Finanzierung und mehr qualifiziertes Fachpersonal
➡️ bessere Unterstützung für Kinder, die Gewalt miterleben
➡️ wirksame Präventionsmaßnahmen
Im Rahmen des Kommunalwahlkampfes setzen wir uns in München zudem ein für:
- ein weiteres Frauenhaus,
- den Ausbau wirksamer Täterprävention,
- einen Ausbau der Nacht-Taxi-Gutscheine,
- kostenlose Tests auf K.-o.-Tropfen.




