Die aktuellen Berichte über massive Missstände in Wohnheimen des Studierendenwerks zeigen erneut: Die Wohnungskrise in München trifft besonders diejenigen, die sich am wenigsten wehren können – in diesem Fall: Studierende. Während der Freistaat Bayern sich mit Exzellenzinitiativen schmückt, lässt er junge Menschen in gesundheitsgefährdenden Zuständen wohnen. Dass nun die Stadt eingreifen muss, um das Versagen des Freistaats auszugleichen, ist ein politisches Armutszeugnis für die CSU-geführte Staatsregierung.
Wohnen ist die soziale Frage unserer Stadt – auch und gerade für Studierende. München braucht eine Stadtspitze, die hinschaut, Verantwortung übernimmt und Druck macht. Dominik Krause steht für genau diesen Anspruch.
Svenja Jarchow, Vorsitzende der Münchner Grünen:
„Es ist beschämend, wie der Freistaat Bayern mit Studierenden umgeht. Wer junge Menschen in Schimmelwohnungen leben lässt, verspielt Vertrauen und Zukunft. Wohnen darf kein Luxus sein – auch nicht für Studierende. Dass die Stadt jetzt eingreifen muss, zeigt: Die CSU lässt die Menschen im Stich, und München zahlt den Preis.“
Florian Siekmann, Vorsitzender der Münchner Grünen:
„Diese Zustände sind kein Betriebsunfall, sondern das Ergebnis jahrelangen Wegschauens. Die CSU verwaltet nicht mal den Status quo, während Studierende unter unhaltbaren Bedingungen leben. München braucht hier eine politische Neuausrichtung – mit einer Stadtspitze, die Wohnen endlich zur Chefsache macht und den Freistaat in die Pflicht nimmt.“
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