Zum ersten Mal haben wir Grüne beim Aubinger Herbstfest einen eigenen politischen Nachmittag gestaltet – und das Festzelt war am Freitag, 5. September, gut gefüllt. Zwischen Bierbänken, Brezn und Blasmusik (dank der Blaskapelle Karlsfeld) war die Stimmung bestens, als unsere beiden Landtagsabgeordneten Johannes Becher und Julia Post ans Mikrofon traten.
Julia Post (Abgeordnete für die Stimmkreise im Münchner Westen) stellte klar: Politik darf kein Maskenball sein. Während Markus Söder sich jeden Tag neu inszeniert, gehe es uns Grünen darum, anzupacken – für die nächste Generation. Sie zeigte, was grüne Politik in München schon bewirkt hat: mehr Radwege, bessere Kitas mit kleinerem Betreuungsschlüssel, Investitionen in Geothermie und konkrete Verbesserungen im Münchner Westen, vom neuen Zebrastreifen bis hin zu Treffpunkten und Kulturangeboten.
Johannes Becher (stellv. Fraktionsvorsitzender) nahm die Besucher*innen mit einer ordentlichen Portion Humor und Klartext auf eine Reise durch den Bürokratiedschungel in Bayern: von komplizierten Genehmigungen für Feste bis zu CSU-Scheinlösungen beim Bürokratieabbau. Seine Botschaft: Statt schöner Schlagzeilen brauchen die Menschen echte Entlastung und Rahmenbedingungen, die das Leben einfacher machen.
Beide Redner*innen machten deutlich: Demokratie lebt von Verantwortung, Ehrlichkeit und Zusammenhalt. Rechtsextremismus und billige Stimmungsmache dürfen keinen Platz haben – weder im Bierzelt noch in unserer Gesellschaft.
Am Ende war klar: Dieser Nachmittag hat Lust gemacht auf mehr. Politik kann auch im Festzelt funktionieren – nahbar, offen, mit einem Augenzwinkern und vor allem mit echten Lösungen für die Menschen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die da waren! Wir freuen uns schon auf die nächsten Gelegenheiten, ins Gespräch zu kommen.
















Fotos: Andreas Gregor



