Datenkrake Google: Münchner Grüne fordern Wider-spruch der Stadt bei Google Street View

Nikolaus Hoenning, Kreisverbandsvorsitzender

Die Münchner Grünen starten eine neue Initiative um der Datensammelwut von Google entgegen zu treten. In einem Antrag des Vorsitzenden Nikolaus Hoenning, der auf der letzten Stadtversammlung eine überwältigende Mehrheit fand, fordert der Stadtverband die Stadtratsfraktion auf, sich dafür einzusetzen, dass die Stadt München und ihre Beteiligungsgesellschaften bei Google Deutschland bzw. bei der Google Inc., USA, der Erhebung und einer eventuellen Nutzung der Bildaufnahmen ihrer Objekte und Liegenschaften widerspricht und die Einwohnerinnen über ihre Widerspruchsrechte informiert. Darüber hinaus soll die Stadtverwaltung rechtlich klären, ob nicht ein generelles Verbot für Google erwirkt werden kann, welches die Aufnahmen in München untersagt.Der Stadtvorsitzende der Münchener Grünen Nikolaus Hoenning äußert sich besorgt über den Umgang von Google mit Daten: "Dort scheint das Motto zu gelten, erst einmal sammeln und hinterher die Ansprüche der Betroffenen auf Datenschutz abzuwehren. Bei Google Street View wurden zuerst Daten ins Netz gestellt, ohne die Betroffenen zu informieren oder sich mit den Datenschutzbeauftragten zu koordinieren. Auch das Scannen von W-Lan Anschlüssen durch Google Street View Fahrzeuge ist absolut inakzeptabel."

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Donnerstag, 28. Juli 2016
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