Alle demokratischen Instrumente nutzen um den Transrapid zu stoppen!

"Die Münchner Grünen haben die Pläne zum Bau einer Magnetschwebebahn vom Hauptbahnhof zum Flughafen München von Beginn an aus vielerlei Gründen abgelehnt. Ein Grund sind die enormen Kosten," erklärt Anke Wittmann

Anke Wittmann, Stadtvorsitzende

Gestern Abend trafen sich die Münchner Grünen im Hofbräukeller zu einer Stadtversammlung, um eine Resolution zum Transrapid (s. Anhang) zu verabschieden

und ihre Delegierten für die Landesdelegierten-Konferenz am 20./21.Oktober 2007 in Deggendorf zu wählen.

"Die Münchner Grünen haben die Pläne zum Bau einer Magnetschwebebahn vom Hauptbahnhof zum Flughafen München von Beginn an aus vielerlei Gründen abgelehnt. Ein Grund sind die enormen Kosten," erklärt Anke Wittmann.  "Die für das Projekt veranschlagten 1,85 Mrd. Euro sind offenkundig um mehrere hundert Millionen zu niedrig angesetzt. Außerdem werden die Preisentwicklung im Baugewerbe, die zusätzlichen von der CSU geforderten Tunnelstrecken und die erhöhten Sicherheitsansprüche den Preis für den Transrapid weit über 2 Milliarden treiben". Darum forderten die Grünen einstimmig ihre Stadtratsfraktion auf, die Einleitung eines Ratsbegehren über die Haltung der Stadt zum Transrapid zuzustimmen. "Die Bürgerinnen und Bürger Münchens sollen Gelegenheit erhalten, der Staatregierung ihre Haltung zu dem Projekt per Abstimmung zu zeigen. Zudem wünschen wir uns, dass möglichst viele Menschen ihre Ablehnung des Transrapids auf der Demo am Samstag, den 3.11.07 zeigen werden" so Anke Wittmann.

 

Auch auf dem Wochenende der Landesdelegierten-Konferenz werden wir Münchner Grünen

für eine bayernweite Organisastion zum angestrebten Volksbegehren gegen den Transrapid in München werben",

so Anke Wittmann, Stadtvorsitzende der Münchner Grünen.

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Montag, 29. Mai 2017
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