Grüne in Obergiesing fordern mehr Hilfe für inhabergeführte Betriebe und Geschäfte

Grüne Fraktion in Obergiesing-Fasangarten fordert mehr Unterstützung der Stadt für inhabergeführte Betriebe und Geschäfte

„Unsere Stadtteilzentren sind ein wesentlicher Baustein der polyzentrischen Stadtentwicklung“, sagt Ricky Dörrie, Mitglied der Grünen Fraktion und Vorsitzende des Unterausschusses Lokale Wirtschaft und Arbeit. „Deshalb müssen wir sicherstellen, dass inhabergeführte Handel- und   Dienstleistungsbetriebe als wichtige Bestandteile des öffentlichen Lebens im Bezirk 17 – und in ganz München – die derzeitige Krise aufgrund der Corona-Pandemie nicht nur überleben, sondern gestärkt aus ihr hervorgehen.“

Darum fordern die Grünen im BA 17 finanzielle Soforthilfen für die Betriebe im Viertel durch eine (ggf.   angepasste) Fortführung der Corona-bedingten Unterstützungen. Außerdem soll es Förderprogramme zur Neuausrichtung der Geschäftsmodelle des stationären Einzelhandels auf die Nachfrage nach Online-Käufen geben. So sollen die Geschäfte der Konkurrenz multinationaler Großkonzerne besser trotzen können.

Der wichtigste Punkt sind für die Antragsteller*innen aber die hohen Mieten in der Stadt, unter denen auch Ladeninhaber*innen zu leiden haben. Daher sollen Immobilieneigentümer*innen im Viertel durch Informations- und Beratungskampagnen sensibilisiert werden hinsichtlich der Bedeutung von inhabergeführten Gewerbebetrieben und Geschäften.  

Analog zur sozialen Wohnraumförderung soll die Stadt München ein Programm auflegen, um sich Belegrechte von gewerblichen Räumen zu sichern, die den Betrieben dann zur Verfügung gestellt werden können.

Der BA 17 stimmte dem Antrag der Grünen Fraktion in seiner Sitzung am 14.09.21 einstimmig zu.

„Der derzeitige Tiefstand beim Mietpreis für gewerbliche Immobilien stellt eine gute Gelegenheit dar – Also packen wir’s an!“, meint Ricky Dörrie.

München, 16.09.2021