Bepflanzung der Straßenbäume mit Efeu

Der BA-Maxvorstadt bitte die LH München um Bepflanzung von im öffentlichen Straßenraum befindlichen weitgehend oder vollständig ausgewachsenen Bäumen mit Efeu.

Begründung:
Die Maxvorstadt gehört zu den am dichtesten besiedelten und am meisten versiegelten Vierteln Münchens. Angesichts des Klimawandels und der Feinstaubbelastung bedarf es gerade in der Maxvorstadt weiterer Begrünung. Da die hierfür bestehenden Flächen derzeit begrenzt sind, ist es erforderlich, weiteres Grün trotz starker räumlicher Begrenzung in die Maxvorstadt zu bringen. Neben Fassaden- und Dachbegrünungen (vgl. Anträge vom Juli 2020 und Januar 2021) kommt hier der Einsatz von Efeu an bestehenden, weitgehend oder vollständig ausgewachsenen Bäumen in Baumgräben in Betracht.
Neben den ganzjährig positiven Effekten der Umwandlung von CO2 in Sauerstoff und Reinigung der Luft führt die Bepflanzung von Efeu zur Begrünung gerade auch im Winter; darüber hinaus dienen die Beeren Vögeln als Nahrung und tragen so zur Förderung der Biodiversität bei. Angesichts der Lebensdauer von Efeu von bis zu 400 Jahren ist nach Pflanzung mit keinem weiteren wesentlichen Aufwand zu rechnen: Sollte sich der Efeu so stark am jeweiligen Baum ausbreiten, dass dessen Krone und damit seine Fähigkeit zur Fotosynthese gefährdet würde, kann ein maßvoller Rückschnitt unproblematisch im Rahmen der regelmäßigen Baumarbeiten erfolgen. Auch kann die Bepflanzung am Stamm insbesondere bei Linden ungewünschten Trieben am Stamm vorbeugen.

Für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Gerhard Pischel
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