Erinnern statt Vergessen

Kein Schlussstrich unter die NSU-Morde.

Der Kulturausschuss hat heute beschlossen, das bundesweit aktive Theaterprojekt „NSU – kein Schlussstrich“, das an die insgesamt neun Mordes des NSU erinnert, mit 25.000 Euro zu bezuschussen. Zwei der Mordopfer – Theo Boulgarides und Habil Kilic – waren Münchner und wurden in ihren Geschäftsräumen im Westend bzw. Ramersdorf ermordet.

Stadträtin Sibylle Stöhr lobte das Projekt, das einen wichtigen Beitrag dazu leiste, die Erinnerung an die Mordopfer lebendig zu erhalten und damit den gesellschaftlichen Konsens gegen Rechtsextremismus und Rassismus zu festigen. Sibylle Stöhr: „Am 4. November 2021 jährt sich die Enttarnung des NSU zum zehnten Mal. Wir sind es den Opfern des NSU, ihren Angehörigen und allen Opfern rechtsextremen Terrors schuldig, dafür zu sorgen, dass diese grausamen Morde nicht in Vergessenheit geraten und auch langfristig in Erinnerung bleiben. Es darf keinen Schlussstrich geben. Rassistische, faschistische und menschenverachtende Umtriebe dürfen keine Chance haben – weder in unserer Stadt noch anderswo. Wir unterstützen daher gerne die Aktivitäten von Kulturschaffenden, die zu dieser Erinnerungskultur beitragen.“

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