OV Giesing/Harlaching unterstützt die Initiative Petition „Frischluftzufuhr für München“

Die Bürgerinitiative „Frischluftzufuhr für München“ hat eine Petition gestartet, das Hachinger Tal nicht zuzubetonieren. Der OV Giesing/Harlaching unterstützt die Petition und ruft zum Unterschreiben auf. Wir Grünen sind die einzige Partei, die sich geschlossen gebiets- und ebenenübergreifend für die Erhaltung der Frischluftzufuhr einsetzt.

Text der Petition

  1. Die Gemeinde Neubiberg und die Stadtplanung der Stadt München haben ein interkommunales Strukturkonzept entwickelt, nach dem mitten im Grünzug Hachinger Tal Ackerland in überwiegend Gewerbegebiet umgewandelt werden soll.

  2. Dieses Gebiet ist eine offiziell anerkannte lebenswichtige Frischluftschneise für den Südosten Münchens, um bei der steigenden Hitzebelastung für Abkühlung und Durchlüftung zu sorgen.

  3. Das Strukturkonzept widerspricht in eklatanter Weise dem Landesentwicklungsprogramm und dem Regionalplan München, wonach solche Gebiete nicht bebaut oder verschmälert werden dürfen.

  4. Deshalb muss die Bebauung des Grünzugs Hachinger Tal grundsätzlich abgelehnt werden.

Jedoch gibt es einen Geheimvertrag und geheime Absprachen (lt. SZ vom 13./19.12.2019) zwischen der Gemeinde Neubiberg und den Grundeigentümern, wonach die Grundeigentümer (entsprechend ihrer Interessen) alle erforderlichen Gutachten privat finanzieren.

Es besteht die Sorge, dass bestimmte politische Kreise gemeinsam mit den Grundeigentümern mit den privat finanzierten Gutachten die klaren Zielvorgaben von Landesentwicklungsprogramm und Regionalplan München umgehen wollen.

Der Gemeinderat Neubiberg hat mehrheitlich bereits eine Flächennutzungsplanänderung beschlossen. Wie entscheidet der Landrat als nächste Instanz?

Begründung

  • Die Bebauung und Verschmälerung der Frischluftschneise Hachinger Tal gefährdet Frischluftzufuhr und Gesundheit von mehr als 100.000 Menschen und nachfolgende Generationen dauerhaft und unwiederbringlich.
  • Wirksame Abkühlung und Durchlüftung des Münchner Südosten in der heißen Jahreszeit wird gefährdet.
  • Hitzetage vor allem in den Städten und im Süden Deutschland nehmen drastisch zu.
  • Hitzebelastung führt vermehrt zu vorzeitigen Todesfällen lt. dem Monitoringbericht des Umweltbundesamtes.
  • Das Strukturkonzept widerspricht in eklatanter Weise dem Landesentwicklungsprogramm und dem Regionalplan München, wonach solche Gebiete nicht bebaut oder verschmälert werden dürfen.

Deshalb darf der Grünzug Hachinger Tal nicht weiter bebaut werden.

Mehr Informationen auf der Homepage frischluftzufuhr-muenchen.de unserer Bürgerinitiative Frischluftzufuhr für München

Sprecher Thomas Kiesmüller

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