Zu den Wahlergebnissen in München
„Das ist das beste Ergebnis, das wir Grüne jemals in München hatten - ein Riesenerfolg für unseren kreativen, inhaltlichen und abwechslungsreichen Wahlkampf“, zog die Vorsitzende Hanna Sammüller Bilanz. „Obwohl auch die beiden großen Parteien versuchen, sich einen grünen Anstrich zu geben, vertreten wir das Thema Nachhaltigkeit am glaubwürdigsten.“ Koordiniert wurde die Kampagne vom Vorsitzenden der Grünen Jugend Florian Sperk (25), der die letzten Monate unermüdlich in der Parteizentrale am Sendlinger Tor die Organisation des Wahlkampfes geleitet hatte. Das Ergebnis findet Sammüller sowohl stadtweit als auch in den Wahlkreisen überragend: „Während SPD und Union massiv verloren haben, haben wir Grüne es geschafft drittstärkste Kraft zu werden! Besonders freuen wir uns über das Ergebnis im Wahlkreis Mitte-West. Mit 19,4% sind wir zweitstärkste Kraft vor der SPD. Hermann Brem gewann als Direktkandidat 14.6% der Erststimmen.“ Ein Wermutstropfen bleibt für Sammüller: „Dass Axel Berg es im Münchner Norden nicht geschafft hat, ist überaus schade - das bedeutet noch ein verfassungswidriges Überhangmandat mehr für die CSU. Und klar: Über schwarz-gelb auf Bundesebene können wir auch nicht glücklich sein. Jetzt gilt es, sich in der Opposition als treibende Kraft zu etablieren.“ Das bestätigt auch Judith Greif (25), Direktkandidatin im Münchner Norden und Spitzenkandidatin der Grünen Jugend: „Im Gegenteil zu CSU und SPD haben wir Grüne die Zeichen der Zeit verstanden und den Generationswechsel eingeleitet. Das wissen die Wählerinnen und Wähler zu schätzen! Wir werden in den nächsten Jahren mit aller Kraft dafür kämpfen, die CSU mit ihren Dinosauriern endlich aufs Altenteil zu schicken - und zwar in ganz Bayern!“
Ein wenig verwundert ist der Vorsitzende der Münchner Grünen, Nikolaus Hoenning, wie wenig die CSU bereit ist, aus ihren vergangenen Wahlkämpfen zu lernen. „Eigentlich hätte die Münchner CSU erkennen müssen, dass sich die ausländerfeindlichen Kampagnen bei der Kommunalwahl in München und bei der Landtagswahl in Hessen nicht ausgezahlt haben. Umso mehr hat es uns erschreckt, dass Uhl bei seinem Wahlkampf im Münchner Westen wieder auf fremdenfeindliche Ressentiments gesetzt hat.
Natürlich freuen wir uns, dass die Münchner Wählerinnen und Wähler auch dieses Mal einen populistischen Wahlkampf der CSU mit einem Ergebnis quittiert haben, welches nahe an den historischen Tiefststand kommt.“
Hanna Sammüller und Nikolaus Hoenning



