16.07.2010 11:00

Stadtvorsitzende der Grünen weisen Forderungen nach Rücktritt Monatzeders zurück

Die Vorsitzenden der Münchner Grünen Hanna Sammüller und Nikolaus Hoenning haben Forderungen nach dem Rücktritt des Dritten Bürgermeisters Hep Monatzeder zurückgewiesen.


Der Vorwurf, Monatzeder habe gelogen, sei haltlos. "Hep Monatzeder hat eine irrtümliche Äußerung gemacht, als er sagte, bei der Besetzung der Klinikspitze habe keine Bewerbung eines Mediziners vorgelegen. Er hat die Aussage unmittelbar danach klar gestellt und sich dafür entschuldigt. Daraus jetzt den Vorwurf einer bewußten Lüge zu konstruieren, ist lächerlich", so Nikolaus Hoenning. Monatzeder habe als Chef des Klinik-Aufsichtsrats schnell und konsequent gehandelt, als er von den Missständen in der Sterilgutaufbereitung erfahren habe. 

Seine Kollegin Hanna Sammüller verurteilt die persönlichen Angriffe der CSU auf Monatzeder: "Die CSU stößt mit ihrer Kritik an Hep Monatzeder in die falsche Richtung: Monatzeder hat sofort nach und ohne jedes Zögern mit der Aufklärung des Klinik-Skandals begonnen. Monatzeder hat an allerhöchster Stelle angesetzt und sich ganz klar für die Entlassungen auf Geschäftsführerebe ausgesprochen. Das sind keine Bauernopfer sondern Verantwortungsträger auf allerhöchster Ebene."

Sammüller und Hoenning: "Die CSU versucht jetzt natürlich, aus dem Skandal Honig zu saugen. Das wird ihr nicht gelingen. Die Münchner Grünen stehen hinter Hep Monatzeder."

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