08.07.2010 11:00

Gemeinsam Farbe bekennen gegen Homophobie!

Claudia Roth beim Christopher Street Day unter dem Motto: "Homophobie ins Abseits!"


Die Münchner Grünen werden auch dieses Jahr mit einem Wagen am Christopher Street Day (CSD) vertreten sein.

Auf dem Grünen Wagen wird 2010 jede Menge grüne Prominenz für gute Stimmung sorgen: Sowohl die Bundesvorsitzende Claudia Roth, als auch die Fraktionsvorsitzende im Münchner Stadtrat Lydia Dietrich wie auch die gleichstellungspolitische Sprecherin  Landtagsfraktion Claudia Stamm und die Münchner Stadtvorsitzende Hanna Sammüller werden gemeinsam feiern, tanzen und mit ihrem großen Transparent "Homophobie ins Abseits" ein Zeichen gegen Homophobie setzen. Außerdem wird auch der Grüne Bürgermeister Hep Monatzeder mit Oberbürgermeister Ude zusammen die Parade an der Spitze anführen.

Dieses Jahr geht es den Münchner Grünen mit ihrer Teilnahme darum, ein ganz klares Zeichen gegen Homophobie, d.h. irrationale Angst gegen homosexuelle Menschen und ihre Lebensweisen, zu setzen. Erst vor kurzem hat sich in Münchnen ein "Bündnis gegen Homophobie" gegründet, dem die Münchner Grünen ebenfalls angehören.

Hanna Sammüller, die Vorsitzende der Münchner Grünen dazu: "Es ist immer wieder erschreckend, dass auch heute noch Intoleranz und Unverständnis für lesbisch-schwules Leben herrscht. Auch in München gibt es immer noch Übergriffe auf Homosexuelle. Darauf wollen wir dieses Jahr gemeinsam aufmerksam machen und zeigen, dass Homophobie nichts anderes als die rote Karte verdient hat."  

Beim 30. Münchner CSD weisen die Grünen außerdem auf ihre Erfolge hin, die sie beim Eintreten für Lesben, Schwule und Transgender erreicht haben, nicht zuletzt das Lebenspartnerschaftsgesetz, das es seit 2001 gleichgeschlechtlichen Paaren ermöglicht, im rechtlich geschützen Rahmen zusammenzuleben.

Hanna Sammüller, die seit vielen Jahren die Beteiligung der Grünen an der CSD-Parade mitorganisiert: "Selbstverständlich spielt Spaß eine große Rolle beim CSD-Umzug. Aber neben Schlager, Prosecco und Tüll geht es auch darum, ganz offen zu zeigen, wie schön und bunt die Queer-Community in Münchner ist. Indem wir, unabhängig von der jeweiligen sexuellen Ausrichtung,  gemeinsam tanzen, lachen und und feiern machen wir deutlich, dass Toleranz auch sehr viel Freude machen kann!"

Der Grüne Wagen hat die Nummer 41 und startet um 11.30 am Oberanger. Die Wagenbesatzung steht samt "Homophobie ins Abseits"-Banner und dem geschmückten Wagen zu diesem Zeitpunkt auch für die Bildbericherstattung zur Verfügung.

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